Es vergeht wirklich kein Tag mehr, ohne dass man das Gefühl hat nun endgültig in Absurdistan gelandet zu sein.
Wobei dieser Bild Artikel förmlich nach einem bissigen Kommentar schreit. Zuerst einmal echauffiert sich natürlich ein Eimsbütteler Pärchen wegen eines Tesla Taxis. Haben die Kunden explizit beim Hansafunk ein Etaxi bestellt, oder hat der Hansa mal wieder einem ETaxi Kollegen priorisiert eine Tour eingespielt, die eigentlich einem Verbrenner Kollegen zugestanden hätte?
Sonst haben die Eimsbütteler Gutmenschen offenbar keine Probleme, leben mit ihrem Lehrer Beamtenstatus in ihrer woken Blase und fliegen ohne schlechtes Klimagewissen durch die Welt.
Übertroffen wird dieser durch und durch tendenziöse Artikel nur noch durch die Einlassungen von Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V.. Anstatt die Interessen aller Taxenunternehmer in Deutschland objektiv zu vertreten, outet er sich als Elektro Fan und erklärt unumwunden, dass die ETaxi Kollegen hoffen, die Kunden würden sich bewusst für ein „lokal emissionfreies“ Taxi entscheiden und Verbrenner Taxen mit dem Arsch nicht mehr angucken. Die Gipfel der Weltfremdheit ist dann die Aussage, wegen Elon Musk würden die Kunden SOGAR wieder in ein Verbrenner Taxi steigen.
Objektiv ist es ganz einfach so, dass der Kunde zügig, sicher und vernünftig befördert werden möchte. Das Fahrzeug und die Antriebsart spielt in 99% der Taxifahrten überhaupt keine Rolle. Sehr wohl aber der Taxifahrer, der für ein positives Fahrerlebnis sorgen sollte.
Für den LPVG geschrieben von Christian Lüdemann (C.L.)
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